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21. September 2017
Saal: Raum 30210 | 2. OG (11.45 - 13.00 Uhr)
PBL 1/1   Halswirbelsäulenverletzung mit Herz-Kreislauf-Stillstand auf einer Skipiste Timetable Login
Vortrag: V. Lischke, Bad Homburg
 
Fallszenario:
Ein 65-jähriger männlicher Skiläufer (Skihelmträger) stürzt ohne Fremdeinwirkung bei Nebel, Schneefall, Aussentemperatur minus 7 bis minus 12o C auf eine Höhe von 3700 mNN. Ein anderer Skiläufer (amerikanischer Arzt) beginnt bei fraglicher Bewusstlosigkeit und ausgeprägter Zyanose die Kardio-Pulmonale-Wiederbelebung (CPR). Auf Grund der schlechten Wetterbedingungen wird ein Bergrettungsnotarzt mittels Skidoo und reduziertem Einsatzmaterial von einem Paralleleinsatz abgezogen und zur Einsatzstelle gebracht. Als Erstbefund wird eine HF von 40 Schlägen/Minute, eine SaO2 76 % bei Bradypnoe und ein Glasgow-Coma-Scale von 11 Punkten ermittelt. Bei der witterungsbedingt eingeschränkten klinischen Untersuchung klagt der Patient über mäßig starke Schmerzen im Bereich der Halswirbelsäule und über eine teilweise reduzierte Sensibilität und Motorik in allen 4 Extremitäten.

Lernziele:
1. Welche Verdachtsdiagnose stellen Sie auf Grund der geschilderten Untersuchungsbefunde von der Einsatzstelle und welche abgeleiteten Risiken bestehen für den Patienten?
2. Welche Erstmaßnahmen leiten Sie sofort ein und welche weiteren Versorgungsmaßnahmen müssen bedacht werden?
3. Welche weiteren Risiken und Gefahren für den Patienten (und den Bergrettungsnotarzt) müssen bedacht werden?
4. Mit welchen Medikamenten soll eine notwendige Analgosedierung durchgeführt werden?
5. Wie sollen die Atemwege des Patienten gesichert werden?
6. Wie soll der Abtransport des Patienten von der Einsatzstelle zur nachfolgenden Versorgungseinrichtung erfolgen?
7. Welche nachfolgende Versorgungseinrichtung wählen Sie aus?
8. Welches Patienten-Monitoring etablieren Sie für den nachfolgenden Abtransport?

Zertifiziert durch die Ärztekammer Berlin mit 2 Punkten!

Anmeldung ist auf der Homepage oder mit dem Anmeldeformular möglich!
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Saal: Raum 30212 | 2. OG (12.00 - 13.15 Uhr)
PBL 3   Ins offene Messer gelaufen – Attacke gegen Rettungsteam mit schwerwiegenden Folgen Timetable Login
Vortrag: S. Eigl, Bayreuth
 
Fallszenario:
Einsatz für RTW und NEF an einem Hochsommerabend zum Meldebild „cerebraler Krampfanfall“. Der mittlerweile wache Patient attackiert die Notärztin und drei Rettungsassistenten völlig überraschend mit einem großen Messer und sticht wahllos auf sie ein. Alle vier Mitarbeiter des Rettungsdienstes erleiden zum Teil multiple Stichverletzungen. Ein bereits verletzter Kollege kann dem Täter das Messer entwenden, welcher sich daraufhin im Obergeschoss des Hauses verbarrikadiert.

Lernziele:
- Verhalten bei besonderen Schadenslagen mit Gefahr für die Rettungskräfte (Amok-/Terrorlagen) mit aktuellen Erkenntnissen aus den Anschlägen der letzten Monate in Deutschland, Vorstellung REBEL Konzept aus Bayern

- Besonderheiten der taktischen Medizin im Vergleich zur Individualnotfallmedizin, z. B. cABCDE Algorhythmus, „stop the critical bleeding", Empfehlungen der DGAI zum Gebrauch des Tourniquet

- Möglichkeiten zur Ersteinschätzung beim Massenanfall von Verletzten, Triagesysteme, nichtärztliche Vorsichtung

- “Load and go” versus “stay and play “ oder lieber doch eine Mischung aus beiden? Faktor Zeit ist essentiell, Darstellung der zeitkritischen Tracerdiagnosen: schweres SHT, Polytrauma, STEMI, Schlaganfall, Sepsis

- Kriterien der DGU zur Schockraumalarmierung

- Besonderheiten von penetrierenden Verletzungen, Verweis auf die S3 Leitlinie zur Schwerverletztenversorgung, z. B. präklinische Volumentherapie

Zertifiziert durch die Ärztekammer Berlin mit 2 Punkten!

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Saal: Raum 30225 | 2. OG (12.15 - 13.30 Uhr)
PBL 5/1   Nur ein unkooperativer Polytoxikomane? Timetable Login
Vortrag: S. Brandt, Lübeck
 
Fallszenario:
Ein männlicher Patient, 36 Jahre alt, langjähriger i.v.-Drogenabhängiger, Hepatitis B und C positiv, wird vom Rettungsdienst in die Notaufnahme einer Universitätsklinik transportiert. Der Patient präsentiert sich hier mit hohem Fieber, eitrigem Auswurf, Rasselgeräuschen über der Lunge und ist massiv agitiert. Es wird versucht, ein Thorax-CT durchzuführen. Dies ist jedoch nicht ohne weiteres möglich, da der Patient hochgradig ängstlich und agitiert ist. Es wird ein anästhesiologischer Dienstarzt gebeten, eine kurze Analgosedation durchzuführen. Hierbei wird der Patient reanimationspflichtig. Nach erfolgreicher Reanimation wird der Patient auf die Intensivstation verbracht. Hier präsentiert sich der Patient massiv hämodynamisch instabil.

Lernziele:

1. Management von „Problempatienten“
2. Problemorientiertes, pathophysiologisches Denken
3. Bewusstsein: Vorurteile können unsere therapeutischen und diagnostischen Entscheidungen fatal beeinflussen
Zertifiziert durch die Ärztekammer Berlin mit 2 Punkten!

AUSGEBUCHT!!
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Saal: Raum 30210 | 2. OG (13.15 - 14.30 Uhr)
PBL 2/1   Anästhesie bei Epidermolysis bullosa dystrophica – mehrfach und stets komplex Timetable Login
Vortrag: C. Martin, Frankfurt am Main
 
Fallszenario:
Ein 22-jähriger Patient mit Epidermolysis bullosa dystrophica wird bei multiplen spinozellulären Karzinomen zur Amputation des rechten Unterarmes vorgestellt. Die gesamte anästhesiologische Versorgung wird sich trotz ausgiebiger interdisziplinärer Planung komplex gestalten.
In der präoperativen Visite sahen wir einen im Rollstuhl eingeschränkt mobilen Patienten im schlechten Allgemein- und kachektischen Ernährungszustand (26 kg/145 cm) mit multiplen Hautläsionen. Bei Ösophagusstriktur wird die Nahrungsaufnahme per PEG-Sonde sichergestellt. Vor 5 Jahren wurde bereits der rechte Unterschenkel in (wie berichtet) problemloser Allgemeinanästhesie in einem anderen Klinikum amputiert. Ein schlechter peripherer Venenstatus macht präoperativ die primäre Anlage eines zentralvenösen Katheters erforderlich.
Die Atemwegssicherung gestaltet sich äußerst schwierig.
In der Folge kommt es zu weiteren anästhesiologischen Beteiligungen (Nachamputation, Anlage und Wechsel zentralvenöser Katheter, Port-Anlage, Wundrevision). Obwohl Patient und Ausgangslage zunehmend bekannt sind, ist jede anästhesiologische Versorgung für sich eine erneute Herausforderung.

Zertifiziert durch die Ärztekammer Berlin mit 2 Punkten!

Anmeldung ist auf der Homepage oder mit dem Anmeldeformular möglich!
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Saal: Raum 30212 | 2. OG (13.30 - 14.45 Uhr)
PBL 4/1   Schweres Schädel-Hirn-Trauma nach Skate-Unfall Timetable Login
Vortrag: E. Adam, Frankfurt am Main
 
Fallszenario:
Ein 27-jähriger Patient nach Skateunfall mit geschlossenem, schwerem SHT (GCS 8) wird in den Schockraum eingeliefert. Der Patient ist bei Eintreffen stark bewusstseinsgetrübt, so dass eine Intubation und Beginn einer Analgosedierung erfolgt. In der cCT-Diagnostik zeigt sich ein subdurales Hämatom mit beginnender transtentorieller Herniation, die umgehend operativ mittels Kraniotomie entlastet wird. Es erfolgt die Anlage einer intrakraniellen Drucksonde zur postoperativen Hirndrucküberwachung und die Verlegung auf die Intensivstation. Im weiteren Verlauf treten epileptische Krampfanfälle auf.

Lernziele:
1. Versorgungsstrategie anhand der Leitlinie Schädel-Hirn-Trauma im Erwachsenenalter
2. Pathomechanismen des SHT sowie Grundlagen der Hirndrucktherapie
3. Sekundärkomplikation: posttraumatische Epilepsie mit Basics der EEG-Diagnostik und Prophylaxe- sowie Therapiemöglichkeiten

Zertifiziert durch die Ärztekammer Berlin mit 2 Punkten!

AUSGEBUCHT!!
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Saal: Raum 30225 | 2. OG (13.45 - 15.00 Uhr)
PBL 6/1   Die Milch macht´s – die metforminassoziierte Laktatazidose (MALA) Timetable Login
Vortrag: M. Bergold, Oldenburg
 
Fallszenario:
Eine 68-jährige Patientin mit deutlich reduziertem Allgemeinzustand und adipösem Ernährungszustand wird neurologisch alteriert mit stabilen Vitalparametern in die Notaufnahme gebracht. In der Fremdanamnese werden seit ca. 1 Woche bestehende Diarrhöen und Emesis festgestellt, die letzten 24h vor Eintreffen des Rettungsdienstes habe die Patientin auf dem Sofa gelegen und sei schlecht kontaktierbar gewesen. In den darauf folgenden 12h wird die Patientin hämodynamisch instabil, respiratorisch globalinsuffizient und kommt in ein akutes Nierenversagen…

Lernziele:
Der Teilnehmer kann die Symptomatik der MALA darstellen.
Der Teilnehmer kann die pathophysiologischen Vorgänge der MALA erklären.
Der Teilnehmer kann die Epidemiologie der MALA wiedergeben.
Der Teilnehmer kann die Grundprinzipien des Therapiemanagements der MALA darlegen.

AUSGEBUCHT!!
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Saal: Raum 30212 | 2. OG (16.15 - 17.30 Uhr)
PBL 9   Management eines Patienten mit unklarer postoperativer Blutung (Klinisch relevante Blutungsneigung infolge eines erworbenen Faktor XIII-Mangels) Timetable Login
Vortrag: S. Sujatta, Bayreuth
 
Fallszenario:
63-jähriger Patient zu Kyphoplastie und minimal invasivem Fixateur bei Wirbelkörpermetastase eines Bronchialcarcinoms.
Anamnese:
Z. n. Aneurysma der Aorta abdominalis ohne Ruptur bei pAVK II bds., Resektion und Interposition mit Hilfe einer bifemoralen Bifurkationsprothese vor 2,5 Jahren in Kombinationsanästhesie (ITN + thorakale PDA) ohne Auffälligkeiten;
Kardiovaskuläres Risikoprofil:
- Nikotinabusus
- Arterielle Hypertonie
- Latente Hypercholesterinämie

Jetzt seit 4 Wochen bestehende Rückenschmerzen nach Sturz und leichte B-Symptomatik; Aufnahme zur orthopädischen stationären Schmerztherapie; dringender V.a. malignes Bronchial-CA mit ossärer und hepatischer Metastasierung in der Bildgebung;

Bestätigung der Diagnose (Adenocarcinom rechts zentral T 1 b , N 3 , M 1 b zahlreich in Knochen, Leber und beiden Nebennieren), zusätzlich COPD III nach GOLD

Empfehlung der interdisziplinären Tumorkonferenz:
Zunächst Kyphoplastie an der Lendenwirbelsäule bei Metastasierung und V.a. Instabilität, dann systemische palliative Chemotherapie

Prämedikation am Vortag zur ITN in Bauchlage mit Einstufung in ASA III bei deutlichem Risikoprofil und reduziertem Allgemeinzustand

Unauffälliger Verlauf von Allgemeinanästhesie und Operation, Verlegung in den AWR

Circa 1 Stunde postoperativ berichtet der Patient über allgemeines Unwohlsein und ein „schummeriges Gefühl“. Bei der Routinekontrolle des operativen Situs fällt eine „durchblutete“ Matratzen-Auflage (safe tex, Saug-Volumen laut Hersteller circa 1000 ml) auf. Weiter Blutung über circa 4 Stunden mit Substitution von insgesamt 2 EKs, 4 FFPs, 1 TK, 3 g Tranexamsäure, 2500 IE Faktor XIII und 500 IE Wilate (Faktor VIII + vWF) bis zur klinischen Hämostase.

Lernziele:
- Vorgehen bei persistierender postoperativer Blutung, Ursachenabklärung
- Einordnen der Routine-Gerinnungsdiagnostik in ein Gerinnungskonzept aus heutiger Sicht
- Einordnen der Bedeutung dynamischer Methoden (ROTEM/multiplate) in dieses Konzept
- Was tun, wenn alle Untersuchungen im Normalbereich sind?
- Stufenkonzept der Substitution
- Einordnen von Von-Willebrand-Faktor und Faktor XIII in diesem Konzept

Zertifiziert durch die Ärztekammer Berlin mit 2 Punkten!

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Saal: Raum 30225 | 2. OG (16.30 - 17.45 Uhr)
PBL 6/2   Die Milch macht´s – die metforminassoziierte Laktatazidose (MALA) (Wiederholung) Timetable Login
Vortrag: M. Bergold, Oldenburg
 
Fallszenario:
Eine 68-jährige Patientin mit deutlich reduziertem Allgemeinzustand und adipösem Ernährungszustand wird neurologisch alteriert mit stabilen Vitalparametern in die Notaufnahme gebracht. In der Fremdanamnese werden seit ca. 1 Woche bestehende Diarrhöen und Emesis festgestellt, die letzten 24h vor Eintreffen des Rettungsdienstes habe die Patientin auf dem Sofa gelegen und sei schlecht kontaktierbar gewesen. In den darauf folgenden 12h wird die Patientin hämodynamisch instabil, respiratorisch globalinsuffizient und kommt in ein akutes Nierenversagen…

Lernziele:
Der Teilnehmer kann die Symptomatik der MALA darstellen.
Der Teilnehmer kann die pathophysiologischen Vorgänge der MALA erklären.
Der Teilnehmer kann die Epidemiologie der MALA wiedergeben.
Der Teilnehmer kann die Grundprinzipien des Therapiemanagements der MALA darlegen.

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22. September 2017
Saal: Raum 30210 | 2. OG (08.00 - 09.15 Uhr)
PBL 1/2   Halswirbelsäulenverletzung mit Herz-Kreislauf-Stillstand auf einer Skipiste (Wiederholung) Timetable Login
Vortrag: V. Lischke, Bad Homburg
 
Fallszenario:
Ein 65-jähriger männlicher Skiläufer (Skihelmträger) stürzt ohne Fremdeinwirkung bei Nebel, Schneefall, Aussentemperatur minus 7 bis minus 12o C auf eine Höhe von 3700 mNN. Ein anderer Skiläufer (amerikanischer Arzt) beginnt bei fraglicher Bewusstlosigkeit und ausgeprägter Zyanose die Kardio-Pulmonale-Wiederbelebung (CPR). Auf Grund der schlechten Wetterbedingungen wird ein Bergrettungsnotarzt mittels Skidoo und reduziertem Einsatzmaterial von einem Paralleleinsatz abgezogen und zur Einsatzstelle gebracht. Als Erstbefund wird eine HF von 40 Schlägen/Minute, eine SaO2 76 % bei Bradypnoe und ein Glasgow-Coma-Scale von 11 Punkten ermittelt. Bei der witterungsbedingt eingeschränkten klinischen Untersuchung klagt der Patient über mäßig starke Schmerzen im Bereich der Halswirbelsäule und über eine teilweise reduzierte Sensibilität und Motorik in allen 4 Extremitäten.

Lernziele:
1. Welche Verdachtsdiagnose stellen Sie auf Grund der geschilderten Untersuchungsbefunde von der Einsatzstelle und welche abgeleiteten Risiken bestehen für den Patienten?
2. Welche Erstmaßnahmen leiten Sie sofort ein und welche weiteren Versorgungsmaßnahmen müssen bedacht werden?
3. Welche weiteren Risiken und Gefahren für den Patienten (und den Bergrettungsnotarzt) müssen bedacht werden?
4. Mit welchen Medikamenten soll eine notwendige Analgosedierung durchgeführt werden?
5. Wie sollen die Atemwege des Patienten gesichert werden?
6. Wie soll der Abtransport des Patienten von der Einsatzstelle zur nachfolgenden Versorgungseinrichtung erfolgen?
7. Welche nachfolgende Versorgungseinrichtung wählen Sie aus?
8. Welches Patienten-Monitoring etablieren Sie für den nachfolgenden Abtransport?

Zertifiziert durch die Ärztekammer Berlin mit 2 Punkten!

Anmeldung ist auf der Homepage oder mit dem Anmeldeformular möglich!
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Saal: Raum 30212 | 2. OG (08.15 - 09.30 Uhr)
PBL 8/1   Ungewöhnliche Reanimation bei gewöhnlichem Eingriff Timetable Login
Vortrag: P. Spieth, Dresden
 
Fallszenario:

72-jähriger Patient zur Re-Harnröhrenbougierung aufgrund einer Harnröhrenstriktur. An Vorerkrankungen ist lediglich eine arterielle Hypertonie (Ramipril in der Hausmedikation) bekannt. Der Patient ist sportlich aktiv und im Rahmen der präoperativen anästhesiologischen Visite als ASA I klassifiziert. Die Voroperationen wurden jeweils komplikationslos in Allgemeinanästhesie unter Verwendung einer Larynxmaske durchgeführt. Nach Einleitung der Allgemeinanästhesie wird der Patient hypoton und schließlich reanimationspflichtig.

Lernziele:

1) Kardiopulmonale Reanimation bei beobachtetem Kreislaufstillstand im operativen Setting
2) Erweiterte Maßnahmen bei therapierefraktärem Herz-/Kreislaufstillstand
3) Möglichkeiten und Grenzen der extrakorporalen Wiederbelebung (eCPR)
Zertifiziert durch die Ärztekammer Berlin mit 2 Punkten!

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Saal: Raum 30210 | 2. OG (11.15 - 12.30 Uhr)
PBL 2/2   Anästhesie bei Epidermolysis bullosa dystrophica – mehrfach und stets komplex (Wiederholung) Timetable Login
Vortrag: C. Martin, Frankfurt am Main
 
Fallszenario:
Ein 22-jähriger Patient mit Epidermolysis bullosa dystrophica wird bei multiplen spinozellulären Karzinomen zur Amputation des rechten Unterarmes vorgestellt. Die gesamte anästhesiologische Versorgung wird sich trotz ausgiebiger interdisziplinärer Planung komplex gestalten.
In der präoperativen Visite sahen wir einen im Rollstuhl eingeschränkt mobilen Patienten im schlechten Allgemein- und kachektischen Ernährungszustand (26 kg/145 cm) mit multiplen Hautläsionen. Bei Ösophagusstriktur wird die Nahrungsaufnahme per PEG-Sonde sichergestellt. Vor 5 Jahren wurde bereits der rechte Unterschenkel in (wie berichtet) problemloser Allgemeinanästhesie in einem anderen Klinikum amputiert. Ein schlechter peripherer Venenstatus macht präoperativ die primäre Anlage eines zentralvenösen Katheters erforderlich.
Die Atemwegssicherung gestaltet sich äußerst schwierig.
In der Folge kommt es zu weiteren anästhesiologischen Beteiligungen (Nachamputation, Anlage und Wechsel zentralvenöser Katheter, Port-Anlage, Wundrevision). Obwohl Patient und Ausgangslage zunehmend bekannt sind, ist jede anästhesiologische Versorgung für sich eine erneute Herausforderung.

Zertifiziert durch die Ärztekammer Berlin mit 2 Punkten!

Anmeldung ist auf der Homepage oder mit dem Anmeldeformular möglich!
Eine komplette Sitzung oder aber einzelne Vorträge können Sie durch Klick auf das zugehörige Icon in Ihrem Timetable hinzufügen.
 
Saal: Raum 30212 | 2. OG (12.00 - 13.15 Uhr)
PBL 8/2   Ungewöhnliche Reanimation bei gewöhnlichem Eingriff (Wiederholung) Timetable Login
Vortrag: P. Spieth, Dresden
 
Fallszenario:

72-jähriger Patient zur Re-Harnröhrenbougierung aufgrund einer Harnröhrenstriktur. An Vorerkrankungen ist lediglich eine arterielle Hypertonie (Ramipril in der Hausmedikation) bekannt. Der Patient ist sportlich aktiv und im Rahmen der präoperativen anästhesiologischen Visite als ASA I klassifiziert. Die Voroperationen wurden jeweils komplikationslos in Allgemeinanästhesie unter Verwendung einer Larynxmaske durchgeführt. Nach Einleitung der Allgemeinanästhesie wird der Patient hypoton und schließlich reanimationspflichtig.

Lernziele:

1) Kardiopulmonale Reanimation bei beobachtetem Kreislaufstillstand im operativen Setting
2) Erweiterte Maßnahmen bei therapierefraktärem Herz-/Kreislaufstillstand
3) Möglichkeiten und Grenzen der extrakorporalen Wiederbelebung (eCPR)
Zertifiziert durch die Ärztekammer Berlin mit 2 Punkten!

AUSGEBUCHT!!
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Saal: Raum 30210 | 2. OG (12.45 - 14.00 Uhr)
PBL 4/2   Schweres Schädel-Hirn-Trauma nach Skate-Unfall (Wiederholung) Timetable Login
Vortrag: E. Adam, Frankfurt am Main
 
Fallszenario:
Ein 27-jähriger Patient nach Skateunfall mit geschlossenem, schwerem SHT (GCS 8) wird in den Schockraum eingeliefert. Der Patient ist bei Eintreffen stark bewusstseinsgetrübt, so dass eine Intubation und Beginn einer Analgosedierung erfolgt. In der cCT-Diagnostik zeigt sich ein subdurales Hämatom mit beginnender transtentorieller Herniation, die umgehend operativ mittels Kraniotomie entlastet wird. Es erfolgt die Anlage einer intrakraniellen Drucksonde zur postoperativen Hirndrucküberwachung und die Verlegung auf die Intensivstation. Im weiteren Verlauf treten epileptische Krampfanfälle auf.

Lernziele:
1. Versorgungsstrategie anhand der Leitlinie Schädel-Hirn-Trauma im Erwachsenenalter
2. Pathomechanismen des SHT sowie Grundlagen der Hirndrucktherapie
3. Sekundärkomplikation: posttraumatische Epilepsie mit Basics der EEG-Diagnostik und Prophylaxe- sowie Therapiemöglichkeiten

Zertifiziert durch die Ärztekammer Berlin mit 2 Punkten!

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Saal: Raum 30210 | 2. OG (15.15 - 16.30 Uhr)
PBL 7   Patient mit Peritonitis und septischem Schock - differenzierte Diagnose stellen, kluge Entscheidungen treffen, sicher therapieren - das infektiologische Kompaktpaket! Timetable Login
Vortrag: M. Ingenlath, Nauen
M. Dollmann, Nauen
 
Fallszenario:

Ein 45-jähriger Patient wird über die Rettungsstelle mit Hämatemesis aufgenommen. Zunächst unkomplizierter Verlauf nach Gastroskopie. Adipositas, Diabetes Mellitus Typ I und Langzeitbeatmung werden anamnestisch angegeben. Doch dann fallen laborchemisch deutlich erhöhte Entzündungszeichen und ein akutes Abdomen auf. Entscheidung zur Laparotomie.

Lernziele:
•Die Diagnose der Sepsis, schweren Sepsis oder des septischen Schocks wird von den Teilnehmern systematisch zu verschiedenen Zeitpunkten des Krankheitsgeschehens erarbeitet. Therapieempfehlungen werden auf dem Hintergrund der Peritonitis hinterfragt und erläutert.
•Eine differenzierte Einteilung der Peritonitis wird vorgenommen und eine Risikostratifizierung für die kalkulierte, initiale antibiotische Therapie durchgeführt.
•Wie setzt man verschiedene Antibiotika ein? Dauer? Dosis? Auf neue Antibiotika wird eingegangen.
•Die Teilnehmer lernen den Stellenwert einer gründlichen mikrobiologischen Diagnostik kennen und sind in der Lage, pathogene Erreger von wenig pathogenen Erregern zu unterscheiden. Hinweise zur Candida-Peritonitis.

Zertifiziert durch die Ärztekammer Berlin mit 2 Punkten!

AUSGEBUCHT!!
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Saal: Raum 30212 | 2. OG (16.00 - 17.15 Uhr)
PBL 5/2   Nur ein unkooperativer Polytoxikomane? (Wiederholung) Timetable Login
Vortrag: S. Brandt, Lübeck
 
Fallszenario:
Ein männlicher Patient, 36 Jahre alt, langjähriger i.v.-Drogenabhängiger, Hepatitis B und C positiv, wird vom Rettungsdienst in die Notaufnahme einer Universitätsklinik transportiert. Der Patient präsentiert sich hier mit hohem Fieber, eitrigem Auswurf, Rasselgeräuschen über der Lunge und ist massiv agitiert. Es wird versucht, ein Thorax-CT durchzuführen. Dies ist jedoch nicht ohne weiteres möglich, da der Patient hochgradig ängstlich und agitiert ist. Es wird ein anästhesiologischer Dienstarzt gebeten, eine kurze Analgosedation durchzuführen. Hierbei wird der Patient reanimationspflichtig. Nach erfolgreicher Reanimation wird der Patient auf die Intensivstation verbracht. Hier präsentiert sich der Patient massiv hämodynamisch instabil.

Lernziele:

1. Management von „Problempatienten“
2. Problemorientiertes, pathophysiologisches Denken
3. Bewusstsein: Vorurteile können unsere therapeutischen und diagnostischen Entscheidungen fatal beeinflussen

Zertifiziert durch die Ärztekammer Berlin mit 2 Punkten!

AUSGEBUCHT!!
Eine komplette Sitzung oder aber einzelne Vorträge können Sie durch Klick auf das zugehörige Icon in Ihrem Timetable hinzufügen.