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21. September 2017
PBL 3   Ins offene Messer gelaufen – Attacke gegen Rettungsteam mit schwerwiegenden Folgen Timetable Login
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Saal: Raum 30212 | 2. OG (12.00 - 13.15 Uhr)
Vortrag: S. Eigl, Bayreuth
 
Fallszenario:
Einsatz für RTW und NEF an einem Hochsommerabend zum Meldebild „cerebraler Krampfanfall“. Der mittlerweile wache Patient attackiert die Notärztin und drei Rettungsassistenten völlig überraschend mit einem großen Messer und sticht wahllos auf sie ein. Alle vier Mitarbeiter des Rettungsdienstes erleiden zum Teil multiple Stichverletzungen. Ein bereits verletzter Kollege kann dem Täter das Messer entwenden, welcher sich daraufhin im Obergeschoss des Hauses verbarrikadiert.

Lernziele:
- Verhalten bei besonderen Schadenslagen mit Gefahr für die Rettungskräfte ( Amok-/ Terrorlagen) mit aktuellen Erkenntnissen aus den Anschlägen der letzten Monate in Deutschland, Vorstellung REBEL Konzept aus Bayern

- Besonderheiten der taktischen Medizin im Vergleich zur Individualnotfallmedizin, z.B. cABCDE Algorhythmus, „stop the critical bleeding, Empfehlungen der DGAI zum Gebrauch des Tourniquet

- Möglichkeiten zur Ersteinschätzung beim Massenanfall von Verletzten, Triagesysteme, nichtärztliche Vorsichtung

- “Load and go” versus “stay and play “ oder lieber doch eine Mischung aus beiden? Faktor Zeit ist essentiell, Darstellung der zeitkritischen Tracerdiagnosen: schweres SHT, Polytrauma, STEMI, Schlaganfall, Sepsis

- Kriterien der DGU zur Schockraumalarmierung

- Besonderheiten von penetrierenden Verletzungen, Verweis auf die S3 Leitlinie zur Schwerverletztenversorgung, z.B. präklinische Volumentherapie

Anmeldung ist auf der Homepage oder mit dem Anmeldeformular möglich!
 
PBL 9   Management eines Patienten mit unklarer postoperativer Blutung (Klinisch relevante Blutungsneigung infolge eines erworbenen Faktor XIII-Mangels) Timetable Login
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Saal: Raum 30212 | 2. OG (16.15 - 17.30 Uhr)
Vortrag: S. Sujatta, Bayreuth
 
Szenario:
63jähriger Patient zu Kyphoplastie und minimal invasivem Fixateur bei Wirbelkörpermetastase eines Bronchialcarcinoms.
Anamnese:
Z. n. Aneurysma der Aorta abdominalis ohne Ruptur bei pAVK II bds., Resektion und Interposition mit Hilfe einer bifemoralen Bifurkationsprothese vor 2,5 Jahren in Kombinationsanästhesie (ITN + thorakale PDA) ohne Auffälligkeiten;
Kardiovaskuläres Risikoprofil:
- Nikotinabusus
- Arterielle Hypertonie
- Latente Hypercholesterinämie

Jetzt seit 4 Wochen bestehende Rückenschmerzen nach Sturz und leichte B-Symptomatik; Aufnahme zur orthopädischen stationären Schmerztherapie; dringender V.a. malignes Bronchial-CA mit ossärer und hepatischer Metastasierung in der Bildgebung;

Bestätigung der Diagnose (Adenocarcinom rechts zentral T 1 b , N 3 , M 1 b zahlreich in Knochen, Leber und beiden Nebennieren), zusätzlich COPD III nach GOLD

Empfehlung der interdisziplinären Tumorkonferenz:
Zunächst Kyphoplastie an der Lendenwirbelsäule bei Metastasierung und V.a. Instabilität, dann systemische palliative Chemotherapie

Prämedikation am Vortag zur ITN in Bauchlage mit Einstufung in ASA III bei deutlichem Risikoprofil und reduziertem Allgemeinzustand

Unauffälliger Verlauf von Allgemeinanästhesie und Operation, Verlegung in den AWR

Circa 1 Stunde postoperativ berichtet der Patient über allgemeines Unwohlsein und ein „schummeriges Gefühl“. Bei der Routinekontrolle des operativen Situs fällt eine „durchblutete“ Matratzen-Auflage (safe tex, Saug-Volumen laut Hersteller circa 1000 ml) auf. Weiter Blutung über circa 4 Stunden mit Substitution von insgesamt 2 EKs, 4 FFPs, 1 TK, 3 g Tranexamsäure, 2500 IE Faktor XIII und 500 IE Wilate (Faktor VIII + vWF) bis zur klinischen Hämostase.

Lernziele:
- Vorgehen bei persistierender postoperativer Blutung, Ursachenabklärung
- Einordnen der Routine-Gerinnungsdiagnostik in ein Gerinnungskonzept aus heutiger Sicht
- Einordnen der Bedeutung dynamischer Methoden (ROTEM/multiplate) in dieses Konzept
- Was tun, wenn alle Untersuchungen im Normalbereich sind?
- Stufenkonzept der Substitution
- Einordnen von Von-Willebrand-Faktor und Faktor XIII in diesem Konzept

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PBL 1/1   Unfall beim Alpin-Skilauf Timetable Login
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Saal: Raum 30210 | 2. OG (11.45 - 13.00 Uhr)
Vortrag: V. Lischke, Bad Homburg
 
 
PBL 2/1   Anästhesie bei Epidermolysis bullosa dystrophica – mehrfach und stets komplex Timetable Login
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Saal: Raum 30210 | 2. OG (13.15 - 14.30 Uhr)
Vortrag: C. Martin, Frankfurt
 
Szenario:
Ein 22-jähriger Patient mit Epidermolysis bullosa dystrophica wird bei multiplen spinozellulären Karzinomen zur Amputation des rechten Unterarmes vorgestellt. Die gesamte anästhesiologische Versorgung wird sich trotz ausgiebiger interdisziplinärer Planung komplex gestalten.
In der präoperativen Visite sahen wir einen im Rollstuhl eingeschränkt mobilen Patienten im schlechten Allgemein- und kachektischen Ernährungszustand (26 kg/145 cm) mit multiplen Hautläsionen. Bei Ösophagusstriktur wird die Nahrungsaufnahme per PEG-Sonde sichergestellt. Vor 5 Jahren wurde bereits der rechte Unterschenkel in (wie berichtet) problemloser Allgemeinanästhesie in einem anderen Klinikum amputiert. Ein schlechter peripherer Venenstatus macht präoperativ die primäre Anlage eines zentralvenösen Katheters erforderlich.
Die Atemwegssicherung gestaltet sich äußerst schwierig.
In der Folge kommt es zu weiteren anästhesiologischen Beteiligungen (Nachamputation, Anlage und Wechsel zentralvenöser Katheter, Port-Anlage, Wundrevision). Obwohl Patient und Ausgangslage zunehmend bekannt sind ist jede anästhesiologische Versorgung für sich eine erneute Herausforderung.

Anmeldung ist auf der Homepage oder mit dem Anmeldeformular möglich!
 
PBL 4/1   Schweres Schädel-Hirn-Trauma nach Skate-Unfall Timetable Login
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Saal: Raum 30212 | 2. OG (13.30 - 14.45 Uhr)
Vortrag: E. Adam, Frankfurt am Main
 
Fallszenario:
Ein 27jähriger Patient nach Skateunfall mit geschlossenem, schwerem SHT (GCS 8) wird in den Schockraum eingeliefert. Der Patient ist bei Eintreffen stark bewusstseinsgetrübt, so dass eine Intubation und Beginn einer Analgosedierung erfolgt. In der cCT-Diagnostik zeigt sich ein subdurales Hämatom mit beginnender transtentorieller Herniation, die umgehend operativ mittels Kraniotomie entlastet wird. Es erfolgt die Anlage einer intrakraniellen Drucksonde zur postoperativen Hirndrucküberwachung und die Verlegung auf die Intensivstation. Im weiteren Verlauf treten epileptische Krampfanfälle auf.

Lernziele:
1. Versorgungsstrategie anhand der Leitlinie Schädel-Hirn-Trauma im Erwachsenenalter
2. Pathomechanismen des SHT sowie Grundlagen der Hirndrucktherapie
3. Sekundärkomplikation: posttraumatische Epilepsie mit Basics der EEG-Diagnostik und Prophylaxe- sowie Therapiemöglichkeiten

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PBL 5/1   Nur ein unkooperativer Polytoxikomane? Timetable Login
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Saal: Raum 30225 | 2. OG (12.15 - 13.30 Uhr)
Vortrag: S. Brandt, Lübeck
 
 
PBL 6/1   Metformin-assoziierte Laktat-Azidose Timetable Login
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Saal: Raum 30225 | 2. OG (13.45 - 15.00 Uhr)
Vortrag: M. Bergold, Oldenburg
 
 
PBL 6/2   Metformin-assoziierte Laktat-Azidose (Wiederholung) Timetable Login
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Saal: Raum 30225 | 2. OG (16.30 - 17.45 Uhr)
Vortrag: M. Bergold, Oldenburg
 
 
 
22. September 2017
PBL 7   Patient mit Peritonitis und septischem Schock - differenzierte Diagnose stellen, kluge Entscheidungen treffen, sicher therapieren - das infektiologische Kompaktpaket! Timetable Login
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Saal: Raum 30210 | 2. OG (15.15 - 16.30 Uhr)
Vortrag: M. Ingenlath, Nauen
M. Dollmann, Nauen
 
Fallszenario:

Ein 45 jähriger Patient wird über die Rettungsstelle mit Hämatemesis aufgenommen. Zunächst unkomplizierter Verlauf nach Gastroskopie. Adipositas, Diabetes Mellitus Typ I und Langzeitbeatmung werden anamnestisch angegeben. Doch dann fallen laborchemisch deutlich erhöhte Entzündungszeichen und ein akutes Abdomen auf. Entscheidung zur Laparotomie.

Lernziele:
•Die Diagnose der Sepsis, schweren Sepsis oder des septischen Schocks wird von den Teilnehmern systematisch zu verschiedenen Zeitpunkten des Krankheitsgeschehens erarbeitet. Therapieempfehlungen werden auf dem Hintergrund der Peritonitis hinterfragt und erläutert.
•Eine differenzierte Einteilung der Peritonitis wird vorgenommen und eine Risikostratifizierung für die kalkulierte, initiale antibiotische Therapie durchgeführt.
•Wie setzt man verschiedene Antibiotika ein? Dauer? Dosis? Auf neue Antibiotika wird eingegangen.
•Die Teilnehmer lernen den Stellenwert einer gründlichen mikrobiologischen Diagnostik kennen und sind in der Lage pathogene Erreger von wenig pathogenen Erregern zu unterscheiden. Hinweise zur Candida-Peritonitis.

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PBL 1/2   Unfall beim Alpin-Skilauf (Wiederholung) Timetable Login
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Saal: Raum 30210 | 2. OG (08.00 - 09.15 Uhr)
Vortrag: V. Lischke, Bad Homburg
 
 
PBL 2/2   Anästhesie bei Epidermolysis bullosa dystrophica – mehrfach und stets komplex (Wiederholung) Timetable Login
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Saal: Raum 30210 | 2. OG (11.15 - 12.30 Uhr)
Vortrag: C. Martin, Frankfurt
 
Szenario:
Ein 22-jähriger Patient mit Epidermolysis bullosa dystrophica wird bei multiplen spinozellulären Karzinomen zur Amputation des rechten Unterarmes vorgestellt. Die gesamte anästhesiologische Versorgung wird sich trotz ausgiebiger interdisziplinärer Planung komplex gestalten.
In der präoperativen Visite sahen wir einen im Rollstuhl eingeschränkt mobilen Patienten im schlechten Allgemein- und kachektischen Ernährungszustand (26 kg/145 cm) mit multiplen Hautläsionen. Bei Ösophagusstriktur wird die Nahrungsaufnahme per PEG-Sonde sichergestellt. Vor 5 Jahren wurde bereits der rechte Unterschenkel in (wie berichtet) problemloser Allgemeinanästhesie in einem anderen Klinikum amputiert. Ein schlechter peripherer Venenstatus macht präoperativ die primäre Anlage eines zentralvenösen Katheters erforderlich.
Die Atemwegssicherung gestaltet sich äußerst schwierig.
In der Folge kommt es zu weiteren anästhesiologischen Beteiligungen (Nachamputation, Anlage und Wechsel zentralvenöser Katheter, Port-Anlage, Wundrevision). Obwohl Patient und Ausgangslage zunehmend bekannt sind ist jede anästhesiologische Versorgung für sich eine erneute Herausforderung.

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PBL 4/2   Schweres Schädel-Hirn-Trauma nach Skate-Unfall (Wiederholung) Timetable Login
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Saal: Raum 30210 | 2. OG (12.45 - 14.00 Uhr)
Vortrag: E. Adam, Frankfurt am Main
 
Fallszenario:
Ein 27jähriger Patient nach Skateunfall mit geschlossenem, schwerem SHT (GCS 8) wird in den Schockraum eingeliefert. Der Patient ist bei Eintreffen stark bewusstseinsgetrübt, so dass eine Intubation und Beginn einer Analgosedierung erfolgt. In der cCT-Diagnostik zeigt sich ein subdurales Hämatom mit beginnender transtentorieller Herniation, die umgehend operativ mittels Kraniotomie entlastet wird. Es erfolgt die Anlage einer intrakraniellen Drucksonde zur postoperativen Hirndrucküberwachung und die Verlegung auf die Intensivstation. Im weiteren Verlauf treten epileptische Krampfanfälle auf.

Lernziele:
1. Versorgungsstrategie anhand der Leitlinie Schädel-Hirn-Trauma im Erwachsenenalter
2. Pathomechanismen des SHT sowie Grundlagen der Hirndrucktherapie
3. Sekundärkomplikation: posttraumatische Epilepsie mit Basics der EEG-Diagnostik und Prophylaxe- sowie Therapiemöglichkeiten

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PBL 5/2   Nur ein unkooperativer Polytoxikomane? (Wiederholung) Timetable Login
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Saal: Raum 30212 | 2. OG (16.00 - 17.15 Uhr)
Vortrag: S. Brandt, Lübeck
 
 
PBL 8/1   Ungewöhnliche Reanimation bei gewöhnlichem Eingriff Timetable Login
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Saal: Raum 30212 | 2. OG (08.15 - 09.30 Uhr)
Vortrag: P. Spieth, Dresden
 
 
PBL 8/2   Ungewöhnliche Reanimation bei gewöhnlichem Eingriff (Wiederholung) Timetable Login
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Saal: Raum 30212 | 2. OG (12.00 - 13.15 Uhr)
Vortrag: P. Spieth, Dresden